HEAL-Technologie

HEAL bedeutet Hoch-Effizienz-Abluft-Technik

Kochen Sie viel? Duschen Sie gerne warm und lange? Kein Problem! Denn der Wasserdampf sorgt nun nicht mehr für Schimmel sondern die darin enthaltene Energie kommt morgen wieder aus dem Wasserhahn!

Wir nennen es HEAL-inside.

Wie das funktioniert?

Das kontrollierte Belüften eines Gebäudes ist wichtig und heutzutage nicht ohne Grund in den Baunormen gefordert. Bei der HEAL-Technologie geht es dabei nun darum, diesen Luftaustausch zu gewährleisten und die Energie aus der Abluft im Gebäude zu behalten.

Hocheffizient bedeutet nicht nur, dass möglichst viel dieser Energie in einer hohen Qualität (Temperatur) rückgewonnen wird, was es ermöglicht damit auch Trinkwarmwasser zu erzeugen. Hocheffizient bedeutet auch, dafür so wenig wie möglich Raum sowie Investitions- und Wartungskosten zu erfordern.

Das Grundprinzip ist denkbar einfach!

Die Luft wird aus den Räumen zentral, meißt über die Bäder und Küchen abgesaugt. Die Frischluft wird über Außenluftdurchlässe wie Fensterventile oder Wanddurchlässe zugeführt. Der Luftaustausch in den Räumen wird über die Türschlitze sichergestellt. Die Luftwechselrate ist dabei so niedrig, dass man davon nichts merkt.

Der zentral abgesaugten Luft wird die Energie entzogen und mittels einer Abluftwasserwärmepumpe auf ein höheres Energieniveau gepumpt. Diese Wärme wird wieder in den vorhandenen Pufferspeicher zurückgegeben.

Die hohe Quelltemperatur (das ist im Jahresmittel meist über 22 °C) und die hohe Luftfeuchtigkeit der Abluft sind wichtige Faktoren für die außerordentlich hohe thermische Effizienz des Systems und unterstreichen die Notwendigkeit die Energie über diesen Weg im Gebäude zu halten.

Systemarbeitszahlen von mindestens 5 sind erreichbar, in praktischen Anwendungen werden bei sachgemäßer Planung und Randbedingungen nachweislich Werte bis zu 7 erreicht!

Die energetische Effizienz ist nun geklärt: die Energie, die schon da war, die Energie die aus anderen Quellen im Gebäude anfällt (Mensch, Kochen usw.) sowie die Hilfsenergie der Abluftwasserwärmepumpe werden zu warmen Wasser. Dieses braucht man im Winter und im Sommer und deswegen läuft so ein System bei guter Planung kontinuierlich und das ganze Jahr. Eine Solarthermieanlage kann so kleiner sein oder sogar ganz entfallen und Raum für eine Photovoltatikanlage freigeben.

Doch wie ist es mit der Wartung?

Die Wartung der Anlage ist sehr einfach: gelegentlich die Filter in den Fenster- oder Wandventilen wechseln oder reinigen: das kann ein Mieter auch selber machen. In den Wohnräumen gibt es keine weiteren technischen Anlagen, die einen Handwerkereinsatz mit lästigen Terminabsprachen erfordern! Der Rest findet zentral im Heizungsraum oder auf dem Dach statt. Hier muss meißt 1x im Jahr ein Filter gewechselt werden. Der Wärmepumpenteil ist nahezu wartungsfrei.

Und wie ist es mit dem Invest?

Die Zuluftverrohrungen, wie bei einer dezentralen WRG nötig, entfallen komplett. Die Abluftleitungen müssen nicht gereinigt werden und sind meist kurz. Sie münden in einem senkrechten Schacht, der in den Keller oder auf ein Dach führt. Im Bestands(alt)bau werden dafür am besten die alten Schornsteinzüge genutzt! Im Keller oder auf dem Dach werden diese Abluftleitungen zusammen- und an das Abluftkühlmodul (AKM) geführt. Dieses sorgt für den richtigen Luftvolumenstrom. Hier wird auch die Energie entzogen. Eine einfache Soleleitung verbindet das AKM mit der Abluftwasserwärmepumpe. Diese einfache Installation spart Aufwand bei der Planung und Umsetzung und bietet mehr Raum für Wohnen und Arbeiten.

Ist dieses Prinzip nicht wirklich einfach?

Vorteile der HEAL–Technologie

Die Energiebilanz dieses Systems ist deutlich höher als bei bisher bekannten Lüftungssystemen

Weitere wesentliche Vorteile

  • Einsetzbar im Neubau oder der (energetischen) Sanierung

  • Gesamtinvestition durch Entfall der Zuluftleitungen geringer als bei Systemen z.B. mit Kreuzgegenwärmetauschern

  • Wohnungsflächen und Raumhöhen werden kaum gemindert

  • Geringerer Aufwand für brandschutzgerechte Installation

  • Vorhandene Schornsteinzüge können als Abluftkanäle genutzt werden (energetische Sanierungen)

  • Keine Reinigung von Zuluftkanälen notwendig (Hygienevorschriften)

  • Wohn- /Arbeitsräume werden direkt mit frischer Luft versorgt

  • auch im Sommerbetrieb Erzeugung von warmen Trinkwasser oder Speicherung in Erdspeichern wie z. B. dem eTank

  • Im Sommer werden Wohnräume über den Nachtsprung gekühlt, das Aufheizen während längerer Hitzeperioden wird gemindert, Energie für die Klimatisierung gespart

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